Fakten
zur Atomenergie
Zusammengestellt
durch die Elektrizitätswerke Schönau GmbH
Friedrichstraße
53/55, 79677 Schönau/Schw., www.ews-schoenau.de
Gibt es eine weltweite Renaissance der Atomenergie?
Weltweit versucht die Atomlobby, mit Ankündigungen eine „Renaissance der Atomenergie“ herbeizureden. Doch der Marktanteil der Atomenergie ist rückläufig seit 1990.Weltweit befinden sich 29 Meiler im Bau, der Großteil davon in Asien, nur eines in Europa und kein einziges in den USA, wo seit 30 Jahren kein AKW in Auftrag gegeben wurde. Von diesen 29 Meilern wird an 14 seit mindestens 17 Jahren nicht weiter gebaut, es handelt sich also eher um Bauruinen als um neue AKWs1.
Kein EU-Land, das bisher auf Atomkraft verzichtet hat, wie etwa Dänemark und Österreich, plant den Einstieg2. Deutschland ist mit seinen Ausstiegspläne -n wie oft behauptet - auch nicht allein: Belgien und Schweden haben den Ausstieg festgeschrieben, ähnliches plant Spanien3. Hinzu kommt, dass Atomenergie dort dauerhaft Marktanteile verliert, wo Elektrizitätsmärkte liberalisiert werden4.
1 http://www.bmu.bund.de/files/themenpapier_atomkraft.pdf
2 http://www.bmu.bund.de/files/themenpapier_atomkraft.pdf
3 http://www.bmu.bund.de/files/themenpapier_atomkraft.pdf
4 http://www.bmu.bund.de/files/themenpapier_atomkraft.pdf
Von Seiten der Atomwirtschaft wird
immer wieder auf die Unverzichtbarkeit der Atomenergie hingewiesen. Dabei beträgt
der Anteil der Atomenergie am Weltprimär-energiebedarf gerade 6,8% und an der
Elektrizitätsversorgung 17%. Demgegenüber bringen es die erneuerbaren
Energien schon heute auf einen Anteil von 19% an derElektrizitätsversorgung
und 13,8%1 des Weltprimärenergiebedarfs,
und dies obwohl mit unterschiedlichem Maß2
gerechnet wird: Bei der Atomenergie wird die Primärenergie betrachtet, also
wie viel Energie im eingesetzten Uran steckt. Dass ein Atomkraftwerk mit
seinem Wirkungsgrad von ca. 35% nur ein Drittel in für den Menschen
verwertbare Energie umwandelt, wird so unterschlagen. Bei der Wasserkraft
hingegen wird nur betrachtet, wie viel Nutzenergie entsteht. So deckt die
Wasserkraft statistisch nur 2,2% des weltweiten Energieverbrauchs im Jahr
2002, obwohl sie genauso viel Strom produziert wie die Atomenergie3.
Die Bedeutung der Atomenergie wird rechnerisch überhöht, während die
Bedeutung der erneuerbaren Energien marginalisiert wird.
Ein Verzicht auf Atomenergie bei der Energieversorgung
ist durchaus möglich und angesichts der Risiken und des atomaren Abfalls auch
geboten. Die erneuerbaren Energien könnten bei heutigem stand der Technik den
sechsfachen4 Weltenergiebedarf
decken.
1 Alle Zahlen von: International Energy Agency (IEA), Key World Energy Statistics 2004, http://www.iea.org/dbtw-wpd/Textbase/nppdf/free/2004/keyworld2004.pdf
2
International Energy Agency (IEA), Key World Energy Statistics 2004
weltweite Stromproduktion 2002 in Atomkraftwerken: 2660 Terawattstunden (TWh)
weltweite Stromproduktion 2002 aus Wasserkraft: 2676 TWh
3 siehe Fußnote 2
4
ForschungsVerband Solarenergie, http://www.fv-sonnenenergie.de/
Bei der Atomkraft handelt es sich um eine der gefährlichsten Technologien überhaupt.
Einerseits stellt ein
Atomkraftwerk durch die permanente Niedrigstrahlung ein gesundheitliches
Risiko für die Bewohner der näheren Umgebung dar1,
andererseits besteht selbst bei den höchsten Sicherheitsstandards das Risiko
eines Kernschmelzunfalls, eines GAUs (Größter Anzunehmender Unfall)2.
So kommt es in Deutschland mit einer Wahrscheinlichkeit von 2% innerhalb von
30 Jahren zu einem Kernschmelzunfall allein auf Grund technischem Versagens,
d.h. menschliches Versagen ist dabei noch gar nicht berücksichtigt3.
In der EU beträgt diese Wahrscheinlichkeit sogar 16%4.
Die Wahrscheinlichkeit eines GAUs innerhalb von 30 Jahren ist also gleich groß,
wie die mit einem Würfel auf Anhieb eine 6 zu würfeln. Welche Ausmaße ein
solcher Unfall annehmen kann, hat man an Tschernobyl gesehen: eine Fläche von
mehreren tausend Quadratkilometern musste dauerhaft evakuiert werden5,
500 000 Menschen mussten umgesiedelt werden6,
mehrere zehntausend Menschen starben bisher an den Folgen der Verstrahlung7,
die wirtschaftlichen Belastungen für die Ukraine und Weißrussland sind immer
noch immens8. Im etwa 10-fach dichter
besiedelten Deutschland würden bei einem vergleichbaren Unfall nach
Berechnungen des Bundesumweltministeriums zwischen mehreren hunderttausend und
4,8 Millionen Menschen ihr Leben verlieren, mehrere Millionen müssten
umgesiedelt werden9.
Für die Schäden eines solchen Unfalls müssen die
AKW-Betreiber eine Deckungsvorsorge von 2,5 Milliarden Euro vorhalten10.
Demgegenüber schätzt das Bundesumweltministerium die Gesamtschäden auf bis
zu 5400 Milliarden Euro11. Für mehr
als 99% der Schäden gibt es also keine Deckungsvorsorge. Die Opfer sind
doppelt betroffen: gesundheitlich und finanziell.
Ein weiterer Ausbau der Atomkraft würde die
Wahrscheinlichkeit eines Unfalls weiter vergrößern, denn auch die neueste
Generation von Atomkraftwerken kann die Kernschmelze als schwersten denkbaren
Unfall nicht ausschließen12. Hinzu
kommt, dass Atomkraftwerke mögliche Ziele für terroristische Anschläge
sind. Mehrere deutsche Atomkraftwerke würden einem Angriff mit einem
Passagierflugzeug nicht standhalten13.
1 http://www.ippnw.de/index.php?/s,1,2,8,117/o,article,514/
2 http://www.bmu.bund.de/files/themenpapier_atomkraft.pdf
3 http://www.atom-recht.de/standard.php?i=Standard&TNr=3
4 http://www.facts-on-nuclear-energy.info/background/facts_on_nuclear_energy.pdf
5 http://www.wissen.swr.de/sf/begleit/bg0041/ts03.htm
6 http://www.atom-recht.de/IPPNW-Atomrechts-Studie.rtf
7 http://www.chernobyl.info/index.php?userhash=898147&navID=21&lID=1; http://www.vistaverde.de/news/Politik/0404/26_tschernobyl.php
8 http://www.wind-energie.de/aktuelles-und-aktivitaeten/presse/hintergrundpapiere/externe_kosten.pdf
9 http://www.atom-recht.de/IPPNW-Atomrechts-Studie.rtf
10 http://de.wikipedia.org/wiki/Atomenergie#Argumente_gegen_Kernkraft
11 http://www.atom-recht.de/IPPNW-Atomrechts-Studie.rtf
12 http://www.bmu.bund.de/files/themenpapier_atomkraft.pdf
13 http://www.zeit.de/2004/11/Atomterror1
Was hat Atomenergie mit Atomwaffen zu tun?
Der Einstieg in die Atomtechnologie war vorrangig durch militärische Interessen beeinflusst. So waren für die USA und die Sowjetunion die Entwicklung und Produktion von Atomwaffen das primäre Ziel1. Der Aufbau einer nuklearen Stromversorgung war in vielen Länder nur vordergründig wichtig, während eigentlich die Gewinnung von waffenfähigem Plutonium angestrebt wurde2. Unter dieser zivilen Tarnung gelangten zum Beispiel Frankreich, Großbritannien, Pakistan und Indien an die Atombombe.
Unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung kamen viele Länder an die Kapazitäten und das Know-how Atomwaffen herzustellen, unterstützt von Ländern mit bereits bestehendem Atomprogramm. Dieser Export von „friedlicher“ Atomtechnologie treibt so die nukleare Aufrüstung voran3 und der Einstieg in die Atomkraftnutzung ist meistens der erste Schritt zur Atombombe. Zivile und militärische Nutzung der Atomtechnologie lassen sich nicht sauber von einander trennen und der Ausbau der Atomkraft trägt zwangsläufig zur Ver -
breitung von Atomwaffen bei.
1 http://www.atomwaffena-z.info/geschichte/gesch_chronik.html; http://www.facts-on-nuclear-energy.info/background/facts_on_nuclear_energy.pdf
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Atomwaffen; http://www.facts-on-nuclear-energy.info/background/facts_on_nuclear_energy.pdf
3 http://www.facts-on-nuclear-energy.info/background/facts_on_nuclear_energy.pdf
Selbst im „Normalbetrieb“
stellt die Atomkraft eine katastrophale Umweltverschmutzung dar. Beim Abbau des
Urans fallen pro Tonne produziertem Uran etwa 750 Tonnen radioaktiven Abfalls an1,
über 80% der Radioaktivität bleibt in den Abraumhalden2.
Von dort verweht der Wind radioaktive Partikel in alle Richtungen,
kontaminiertes Wasser versickert ins Erdreich oder gelangt in die Flüsse3.
So werden ganze Landstriche radioaktiv verseucht und der Lebensraum der in den
Uranabbaugebieten wohnenden indigenen Völker zerstört.
Weitere Abfälle fallen bei der
Anreicherung des Urans an, die
notwendig ist, um es als Brennstoff in AKWs benutzen zu können4.
Während des Abbrandes der Brennstäbe entstehen in diesen hochradioaktive
Spaltprodukte, die um ein Vielfaches radiotoxischer sind als Uran5.
Weltweit entstehen in den 440 AKWs rund 8300 Tonnen hochradioaktiven Abfalls jährlich6.
Am Ende der Laufzeit eines AKWs ist dieses selbst zu gefährlichem Strahlenmüll
geworden. Die abgebranntem Brennelemente werden teilweise wiederaufbereitet,
sozusagen recycelt. Dabei entstehen einerseits neue Brennelemente, andererseits
weiterer radioaktiver Abfall und riesige Mengen verseuchten Wassers, das
vielfach einfach ins Meer geleitet wird7.
Der hochradioaktive Abfall ist millionenfach giftiger als Uran8 und manche Bestandteile haben eine Halbwertszeit von bis zu Milliarden Jahren9. Der radioaktive Müll soll in so- genannten Endlagern sicher von der Umwelt abgeschottet verwahrt werden, bis er keine Gefahr mehr darstellt. Ein Problem bei der Endlagerung ist die erforderliche lange Lagerdauer, die für die unterschiedlichen hochradioaktiven Abfallstoffe auch unterschiedlich lange sind. 10 Bisher gibt es auf der ganzen Welt kein solches Endlager11 und es ist fraglich, ob jemals ein Lager gefunden wird, in dem der Abfall so lange sicher verwahrt werden kann.
Der Müll, den die Atomkraft
produziert, stellt somit eine Gefährdung, und eine nicht zumutbare Last und
Verantwortung für uns und alle zukünftigen Generationen dar.
1 http://de.wikipedia.org/wiki/Uranwirtschaft
2 http://matheboard.de/lexikon/Uranabbau,definition.htm#Gefahren
3 http://matheboard.de/lexikon/Uranabbau,definition.htm#Gefahren
4 http://www.antenna.nl/wise/uranium/pdf/duabfall.pdf
5 http://www.zw-jena.de/energie/sicherheitsstandards.html
6 http://www.facts-on-nuclear-energy.info/background/facts_on_nuclear_energy.pdf
7 http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reppdf.php?repid=99
8 http://www.zw-jena.de/energie/sicherheitsstandards.html
9 http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Radioaktivit%E4t
10 http://www.zw-jena.de/energie/sicherheitsstandards.html
11 http://netzwerk-regenbogen.de/akwit031202.html
Atomenergie soll angeblich der Schlüssel zum Klimaschutz
sein, da sie kein Kohlendioxid (CO2)
freisetzt. Dies ist nur auf den ersten Blick richtig. Auch Atomenergie ist nicht
CO2 frei zu
haben. In der Klimaschutzdebatte wird immer nur jenes CO2
berücksichtigt, welches während des Kraftwerksbetriebs direkt im
Kraftwerk entsteht. Emissionen die anfallen, während die Brennstoffe gewonnen,
bearbeitet, und zwischengelagert werden, finden in dieser Debatte in der Regel
keine Berücksichtigung. Doch der Betrieb von Uranerzminen und
Urananreicherungsanlagen, der Transport von Atommüll und auch der Bau und
Abriss von Atomkraftwerken verursachen CO2-Emissionen. Betrachtet man also die gesamte
Prozesskette, so entsteht ein vollkommen anderes Bild.
Das Ökoinstitut Darmstadt hat zusammen mit der Gesamthochschule Kassel unter dem Namen Gemis CO2 Gesamtbilanzen für die verschiedenen Energieträger erstellt1. Dabei hat sich gezeigt, dass bei der Erzeugung von Atomstrom 31,4 Gramm CO2 /kWh emittiert werden (ohne Berücksichtigung der Entsorgung). Merklich niedriger als die Atomkraft liegt die Windkraft mit 18,6 Gramm/kWh und Holzenergie mit 11,5 Gramm/kWh. Und selbst ein gas-triebenes Blockheizkraftwerk, das neben dem Strom auch die Wärme nutzt, kann auf nur 29,3 Gramm je Kilowattstunde kommen – die Wärmenutzung wird hier in der CO2 Bilanz gutgeschrieben.
Aber es gibt noch ein anderes grundsätzliches Problem: auch Uran ist endlich. Die ökologische Ärzteinitiative IPPNW hat berechnet, dass bis zum Jahr 2050 eintausend neue AKW gebaut werden müssten (bisher gibt es weltweit 442), um zehn Prozent der fossilen Energie zu ersetzen. Die endlichen Uranreserven wären dann in Kürze erschöpft.
Gemessen am heutigem AKW-Bestand steht Uran noch für rund 70 Jahre zur Verfügung2 Es ist klar, dass sich bei einem Ausbau der Atomkraft diese Zeitspanne entsprechend verkürzt.
Nach Ansicht der Atomwirtschaft soll der „Schnelle Brüter“ das Problem der endlichen Uranreserven lösen. Es handelt sich dabei um einen Reaktortyp, der mehr spaltbares Material herstellt als er verbraucht. Er gilt prinzipiell als der gefährlichste Reaktortyp, was Wahrscheinlichkeit und Ausmaß von Unfällen angeht3 Deutschlands schneller Brüter in Kalkar wurde daher aufgegeben und auch andere Länder, wie etwa Frankreich und Großbritannien, haben sich aus der Brüter-Technologie zurückgezogen.4 Das Ende der Uranreserven bleibt also absehbar.
1http://www.oeko.de/service/gemis/files/doku/g42-results.zip
2Die Uranvorkommen reichen noch etwa 50 Jahre. Hinzu kommt spaltbares Material aus Atomwaffen.
http://www.world-nuclear.org/info/inf75.htm
3http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBradioaktivitaet/SchnellerBrueter.php
4http://www.schneller-brueter.de/index2.htm
Was kostet uns die Atomenergie?
Wie viele Gelder sind in Erforschung und Entwicklung der Atomenergie geflossen? Wie groß waren die Subventionen für die Atomkraftwerksbetreiber? Wie teuer müsste eine Kilowattstunde Atomstrom sein?
Diese Fragen zu beantworten ist sehr schwer, da manche Zahlen bis heute nicht bekannt gegeben werden (z.B. Frankreich1) und über die genaue Beurteilung anderer gestritten wird. So behauptet die Atomwirtschaft, sie sei nie subventioniert worden, während von anderer Seite beispielsweise die steuerfreien Rückstellungen als Subventionen eingestuft werden.
Bis heute werden die weltweiten
Fördergelder für die Atomenergie auf eine Billion (das sind 1000 Milliarden)
Dollar geschätzt2. In die erneuerbaren
Energien flossen bisher nur rund 50 Milliarden3
Förderungen. Strom aus Atomkraftwerken müsste, wenn man diese Fördergelder
auf die Preise umlegt, wesentlich teurer sein.
Vernachlässigt im Strompreis
werden auch die „externen Kosten“. Darunter versteht man Folgekosten, die
nicht auf der Rechnung auftauchen, aber dennoch vom Bürger über seine
Steuern bezahlt werden müssen.
Dazu gehören z. B. Kosten, die
durch radioaktive Strahlung beim
Normalbetrieb entstehen, durch Missbrauch von bombenfähigen
Kernbrennstoffen, der radioaktiven Verseuchung bei Unfällen usw. Würde man
z.B. die Kosten für Atomunfälle versichern und auf den Strompreis umlegen, würde
sich Atomstrom von 21,5 bis 50 Euro-Cent/kWh verteuern4.
1 http://www.zeit.de/2004/32/Kernenergie
2 http://www.zeit.de/2004/32/Kernenergie
3
http://www.zeit.de/2004/32/Kernenergie
4 http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Presse_Hintergrund/HG_Externe_Kosten.pdf
Häufig wird in der Diskussion
um Atomenergie angeführt, sie sichere Zehntausende Arbeitsplätze in
Deutschland. Es handelt sich dabei um etwa 35 000 Arbeitsplätze, die direkt an
der Atomenergie hängen1.
Ein Ausstieg aus der Atomenergie, so wird argumentiert, trägt so zu weiterem
Arbeitsplatzverlust und Anstieg der Arbeitslosigkeit bei.
Aber gerade am Beispiel Deutschlands lässt sich sehen, das ein Ausbau der alternativen Energiesysteme mehr Arbeitsplätze schafft, als durch den Ausstieg aus der Atomenergie verloren gehen. So wuchs die Anzahl der Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien zwischen 1998 und 2002 um rund 80%2. Die Branche stellte 120 000 Arbeitsplätze im Jahr 2002 zur Verfügung und sie wächst weiter. So geht das Umweltministerium davon aus, dass in den nächsten 20 Jahren bis zu einer halben Million neuer Arbeitsplätze im Bereich erneuerbarer Energien in Deutschland entstehen werden3. Weltweit könnten durch den Ausbau regenerativer Energiesysteme mehrere Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden4. Die erneuerbaren Energien stellen daher nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht einen wichtigen Schritt zu nachhaltigen Entwicklung dar.
1 im Mai 1998 waren es 37 700, Quellen: Deutsches Atomforum (DAtF), Bonn; Kerntechnische Gesellschaft (KTG), Bonn
2 http://www.erneuerbare-energien.de/files/broschueren/faltblaetter/application/pdf/ee_zahlen_ppt.pdf
4 Quelle: BundesUmweltMinisterium, http://www.bmu.de/erneuerbare/energien/doc/5382.php